Expo Korea – die Weltausstellung mit grünem Gewissen

2.400 Kilometer Küstenlinie, die Weite des Wattenmeeres, das Spiel der Gezeiten – typisch norddeutsch, denkt man. Aber weit gefehlt. Denn wir sprechen hier nicht von Deutschland, sondern von Südkorea. Dem Land, das sich in den vergangenen drei Jahrzehnten mit einem kometenhaften Aufstieg auf Platz 15 der größten Volkswirtschaften der Welt katapultierte. Das 80 Prozent seiner Mittel zur Ankurbelung der Konjunktur in umweltfreundliche Projekte steckt und sich als Vorbild für „grünes Wachstum“ sieht. Das an drei Seiten ans Meer grenzt und mit dem zweitgrößten Wattenmeer der Welt aufwarten kann – nach dem der Nordsee. Und bei dem in diesem Jahr die ganze Welt zu Gast ist: In der Stadt Yeosu findet vom 12. Mai bis 12. August die Expo 2012 Yeosu Korea statt, bei der bis zu acht Millionen Besucher erwartet werden. Über 100 Länder beteiligen sich an der Weltausstellung unter dem Motto „Der lebende Ozean und die Küste – Ressourcenvielfalt und nachhaltige Aktivitäten“.


Gelände der Expo 2012 mit dem Wahrzeichen “The O”

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10. Mai 2012
Von: Isabell Stoll

 

Die Elbphilharmonie – Architektur und Akustik im Einklang

Einzigartige Bauskulptur mit internationaler Strahlkraft

Hamburg – das Tor zur Welt. Berühmt durch den Hafen, den Michel, den Fischmarkt, die Reeperbahn, Elbe und Alster und vieles mehr. Die beeindruckende Skyline wird vorrangig durch zahlreiche Kirchentürme, das Rathaus und den Hamburger Fernsehturm bestimmt. Seit geraumer Zeit bekommt die Hansestadt eine neue Silhouette. In der Architektur tut sich etwas – eine neue Perle beginnt zu glänzen: Die legendäre Elbphilharmonie, das einzigartige und eindrucksvolle Prestige-Bauprojekt in Hamburg, nimmt von Tag zu Tag mehr Form an. Ein prägendes architektonisches Bild für die Stadt Hamburg und die Bundesrepublik Deutschland, sowohl nach innen als auch nach außen.

Nordostansicht der Elbphilharmonie
Nordostansicht

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14. Juni 2011
Von: Andrea Paechnatz

 

Eleganz und Funktionalität in der Produktserie Epsilon vereint

Die Counter- und Präsentationsserie Epsilon zeichnet sich durch flexible Funktionalität, hochwertige Verarbeitung und beeindruckende Eleganz aus. Ob in Bars und Lounges oder als Info- bzw. Präsentationscounter – Epsilon kommt bei anspruchsvollen Messepräsentationen im Raum zum Einsatz und ist für Markeninszenierungen die optimale Counter- und Präsentationsserie.

Epsilon Workstation mit Medienschwert
Workstation: Vertikal integriertes Medienschwert mit zwei 22″-Touchscreens (beidseitig)
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21. Februar 2011
Von: Andrea Paechnatz

 

Trendmetropole Abu Dhabi: Die Zukunft baut auf Wüstensand

Auf der Überholspur in die Zukunft

Abu Dhabi_Yas Marina Circuit
Yas Marina Circuit ist eine 5,554 Kilometer lange Rennstrecke auf Yas Island in Abu Dhabi.

Entspannt wirkt Hassan Rashed an diesem Vormittag, als er vom 21. Stock des Silver Towers hinaus auf den Persischen Golf blickt. Der 28-Jährige arbeitet als Guide in Abu Dhabi, kennt die Stadt wie seine Westentasche. Sein Blick schweift in die Ferne, vorbei an kleinen Yachten, Dattelpalmen und der prächtigen Strandpromenade, der berühmten Corniche. „In Dubai können Sie zwar noch weiter aufs Meer hinaus schauen, aber das auch nur, weil wir es bezahlt haben“, sagt er schmunzelnd. Wenige Wochen zuvor eröffnete dort mit dem „Burj Khalifa“ der höchste Wolkenkratzer der Welt. „Burj Dubai“, so sollte der 828 Meter große Mega-Tower eigentlich heißen – bis das einstige Vorzeigeemirat in finanzielle Schieflage geriet. Nur eine milliardenschwere Finanzspritze aus Abu Dhabi machte die Eröffnung des monumentalen Bauwerks überhaupt noch möglich. Die bittere Konsequenz: eine Umbenennung des Wolkenkratzers zu Ehren von Chalifa bin Zayid Al Nahyan, dem Scheich von Abu Dhabi. „Eine Schmach für Dubai, ein Ehrentag für uns“, lacht Hassan. „Vielleicht sollten sie auf ihren Palmeninseln wieder Lehmhütten bauen, das schont das Budget.“

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22. Dezember 2010
Von: Ingo Bertram

 

„FutureHotel“ – Eine Reise in die Zukunft des Wohnens

Das Hotelzimmer der Zukunft – so könnte es laut Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO aussehen.

FutureHotel_Hotelzimmer
Das Hotelzimmer der Zukunft.

Es ist ein Labor der besonderen Art. 1.500 Quadratmeter Forschungsfläche stehen den Mitarbeitern des Projekts „FutureHotel – Visionen und Lösungen für die Hotels von morgen“ zur Verfügung. Anstelle von Reagenzgläsern, Bunsenbrennern und blubbernden Flüssigkeiten trifft man hier allerdings auf ganz andere Elemente. Die Mission: den Hotelstandard des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.

Das Szenarioprojekt startete im September 2008 bereits jetzt existiert der Prototyp eines Zimmers, wie es Reisende womöglich wirklich eines Tages bewohnen werden. Die noble Herberge hat nur noch wenig mit den eckigen vier Wänden der gegenwärtigen Räumlichkeiten gemeinsam – eher schon erinnert der vollkommen runde Raum an ein Iglu. „Wir wissen, dass runde Formen das Wohlbefinden steigern, weil sie der Natur näher sind als eine glatte Wand“, begründet Projektleiterin Vanessa Borkmann diese außergewöhnliche Ausgestaltung der Räume.
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14. Dezember 2010
Von: Kerstin Brandt

 

“Der offene Blick ist die Grundvoraussetzung für jeden Fortschritt”

Expotechnik sprach mit Thomas Willemeit vom Architektur-Label GRAFT über Trends und Visionen in der Architekturbranche

GRAFT Partners
Foto: Thomas Willemeit, Gregor Hoheisel, Wolfram Putz, M. Alejandra Lillo, Lars Krückeberg (von links nach rechts)

Vom Handwaschbecken über Hotelzimmer und Denkmäler bis hin zu ganzen Stadtvierteln – Architekturen in verschiedensten Spektren stammen aus der Kreativschmiede GRAFT. Das Label setzt Standards in der Branche und zählt zu jener international ausgezeichneten Garde, die mit Formen experimentiert und sich mit neuen Möglichkeiten der Darstellung von Volumen und Raum auseinandersetzt. Das internationale Büro für Architektur, Städtebau, Design, Musik und „the pursuit of happiness“ wurde 1998 von Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit in Los Angeles gegründet. 2001 folgte das zweite Büro in Berlin und 2004 mit Gründungs-Partner Gregor Hoheisel ein weiteres in Peking. Inzwischen zählt GRAFT auf drei Kontinenten rund 100 Mitarbeiter, davon 40 in Berlin, und hat mittlerweile fast 100 Projekte realisiert beziehungsweise in Planung. Mit Expotechnik sprachen die Architekten über ihre Arbeit und Visionen sowie Trends der Branche.

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25. November 2010
Von: Andrea Paechnatz